21.06.12 TAG 2 – ACCRA
Heute steht die Besorgung von Simkarten für Handy und
Internet auf dem Plan, was wir gleich mit einem Stadtrundgang verbinden wollen.
Klingt nicht unbedingt nach einem anstrengen Tag, aber ein bisschen
Aklimatisierung ist ja schließlich auch notwendig.

Weiter entlang der Highstreet
kommen wir zum Fort James und zum Fischerhafen mit Leuchtturm. Dort angelangt
drehen wir um, um auch noch das Cultural Center zu besichtigen, wo der liebe
Rastaman Danny uns unbedingt seine Trommelwerkstätte zeigen möchte. Da ich das
alles aber schon kenne und weiss dass es darauf abzielt, dass wir „Kunsthandwerk“
überteuert kaufen, wimmeln wir Danny schnell ab, drehen eine Runde am Markt um
uns nach den neuesten ghanaischen Souvenirs umzusehen und kehren dann dort in
mein Stammlokal ein um zum ersten Mal wieder meine Lieblingsspeise „Redred with
fried Plantains“ zu essen und auch Nelson verliebt sich sofort in dieses
traditionell, ghanaische Gericht, auch wenn er nun versteht warum ich in Ghana
keinen Fisch esse – getrockneter Fisch der aus so gut wie gar nichts außer Krähten besteht kann gerne vom Speiseplan
gestrichen werden.
Schließlich spazieren wir noch an der Independance Arch
vorbei und machen uns auf nach Hause. Es fängt, ganz der Jahrszeit
entsprechend, zu Regnen an, aber nur ganz fein, ganz alsob man durch die
Sprenkelanlage im Garten hopsen würde und so wandern wir einfach munter weiter
Richtung Norden, besorgen uns Kokosnüsse zur Erfrischung und genieße die
Umgebung um uns herum.
Zuhause angelangt, stellen wir fest, dass dieser feine
Sprühregen auf unserer Haut wie eine Lupe gewirkt hat und wir nun eher Rothäute
als Obroni sind. Aber ohnehin wurde uns heute nicht Obroni, Obroni nachgerufen
sondern CHINESE… wahrscheinlich weil wir den ganzen Tag die Augen zupressen
mussten, da wir keine Sonnenbrillen mitgenommen haben um nicht zu touristisch
auszusehen...
Nach der Installation des Internets und meinen ersten
ungläubigen Testversuchen (ein Wunder – Internet im Bett IN GHANA) gönnen wir
uns zum Abendessen noch Groundnutsoup mit Banku und werfen uns schon bald ins Bett,
denn der nächste Tag soll uns nach Kumasi führen.
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